Sternensturm – Das Herz der Quelle

Nachdem gestern Anna von Bücherschubser auf ihrer Website das Cover enthüllen durfte sind heute wir endlich auch dran 😀 Der Arena-Verlag hat uns dankenswerterweise im Rahmen der Blogtour für die Karlsruher Bücherschau einen Auszug aus Alana Falks neuen Werk Sternensturm – Das Herz der Quelle zukommen lassen. Da es sich demzufolge nur um einen Teil des Romans handelt, beschränkt sich die folgende Rezension nur auf die ersten vier Kapitel. Eine vollständige Rezension wird anfang nächsten Jahres folgen, da das Werk erst im Januar 2017 erscheinen wird. Also frohes Warten…Vorfreude ist aber bekanntlich ja die schönste Freude 😉

sternenstaubInhalt:

Wie lange hat Liliana auf diesen Moment gewartet? Doch als sie endlich zur Magierin ernannt wird, stellt man ihr ausgerechnet Chris als Energiequelle zur Seite. Mit ihm muss sie sich verbinden, um ihre Macht entfesseln zu können. Aber in Chris’ Augen tobt der Hass auf alle Magier und er widersetzt sich seiner Bestimmung. So schnell wie möglich muss Liliana sein Vertrauen gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana kann sie aufhalten.

 Quelle: Arena Verlag

Der erste Einblick:

In Sternensturm begleiten wir zwei junge Frauen: Adara und Liliana. Beide sind Magier. Beide ohne Quelle. Während Adara ihre Quelle gewaltsam verlor, hat Liliana ihre bisher noch nicht gefunden. Zum Glück oder leider, da ist sich Liliana selbst nicht so sicher. Einerseits würde sie die Verbindung zu einer Quelle zu einem vollwertigen Magier machen, keiner könnte ihr dann etwas vorschreiben und sie würde endlich Magie wirken können! Allerdings würde sie mit dieser Verbindung auch die wenigen Freiheiten verlieren. Wie fast alle Magier ist Liliana Teil der Gemeinschaft. Fast schon sektenartig bestimmt diese ihre Erziehung, Bildung und Tagesablauf. Mit einer eigenen Quelle, würde Liliana das kleine bisschen Eigenständigkeit aufgeben, da sie fortan ihr Leben mit dieser Quelle teilen würde.

Ein Aspekt, nachdem sich Adara wiederum sehnt. Ein Leben ohne ihre Quelle erscheint ihr nicht nur grau und farblos sondern schlichtweg unmöglich. Verzweifelt sucht sie nach einem Möglichkeit, ihre Quelle von den Toten zurück zu holen und macht sich daher auf den Weg eine Quelle zu suchen, deren Magier verstarb.

Weltenaufbau:

Magie existiert. Jedoch kann sie nur angewendet werden, wenn ein Magier und eine Quelle zusammenarbeiten. Die Quelle ist der Ursprung der Magie auf welche der Magier mit Körperkontakt zugreifen und somit formen kann. Nur so können Zauber gewirkt werden. Quelle und Magier bilden eine Einheit und auch wenn in einigen Fällen aus dieser Einheit eine langjährige und tiefe Freundschaft entstehen kann, so ist die Quelle stets dem Magier unterworfen. Ihr ganzes Leben muss sie für den Magier erreichbar und abrufbar sein. Dies geht sogar so weit, dass Quelle und Magier zusammen leben müssen. Beim Zaubern bildet der Magier eine Fessel um seine und die Hand der Quelle. Denn sollte die Quelle während des Magieflusses ihre Hand willentlich oder aus Versehen entfernen, kann dies den Tod des Magiers bedeuten.

Meinung:

Die ersten Kapitel haben uns sofort gefallen. Die beiden Protagonisten sind so unterschiedlich und doch beide interessant gestrickt, dass man sich gar nicht entscheiden kann, welche Sicht man bevorzugt. Das Leben der Beiden scheint gegensätzlich zu sein und doch haben sie viele Gemeinsamkeiten, so dass man es kaum erwarten kann, bis sich die beiden endlich treffen. Mit einer lockeren Sprache lässt sich die Geschichte gut lesen und ermöglicht es den Leser sich besser in die Charaktere hineinversetzen zu können.

Das Verhältnis zwischen den Magiern und ihren Quellen einerseits, als auch die Strukturen der Gemeinschaft im Ganzen weisen (hoffentlich) auf kommende Spannungen hin. Es ist ein sehr elitäre und beinahe schon klassenorientiertes Denken, dass den Alltag der Magier prägt. Einem Magier kann niemand etwas vorschreiben oder untersagen und Quellen werden beinahe schon als Mittel zum Zweck gesehen. Interessant, da ohne sie ein Magier auch nur ein Muggle ist ;). Bei einigen Äußerungen oder Handlungen läuteten bei uns regelrecht Warnglocken und wir sind gespannt wie sowohl unsere beiden Protagonistinnen als auch Alana Falk mit den aufgezeigte Machtverhältnissen umgehen werden.

Das Buch nimmt einen neben der eigentlichen Geschichte auch mit auf eine Reise. Liliana lebt in Neuseeland, mit all den Facetten die die Insel zu bieten hat und Adara verweilt zu Beginn der Geschichte in Italien. So erfährt man beim lesen gleichzeitig ein wenig über die Kultur der beiden Länder.

Alana Falk schafft es schon mit wenigen Kapiteln uns in den Bann ihres Buches und der magischen Geschichte zu ziehen. Wir können es kaum abwarten, im Januar endlich weiterlesen zu können und legen dieses Buch allen Fans von Legend und City of Bones ans Herz.

Am 26. November wird Alana Falk übrigens in Karlsruhe auf der Bücherschau ihr Buch vorstellen. Der Eintritt ist kostenlos.
Titel: Sternensturm – Das Herz der Quelle
Autorin: Alana Falk
Verlag: Arena Verlag
Preis: 16,99
Erscheinungsdatum: Januar 2017
ISBN: 978-3-401-60290-5
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3 thoughts on “Sternensturm – Das Herz der Quelle

    • bookwisepl says:

      Jaaaa, wir können es auch kaum erwarten 😀 Natürlich musste es aufhören als es spannend wurde…! Und ich will endlich wissen, was es mit Chris auf sich hat ❤

      Liebe Grüße,
      Lisa

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